Fischingen

Kir­che auf römi­schen Mau­ern

Die klei­ne Wein­bau­ge­mein­de Fischin­gen im süd­li­chen Mark­gräf­ler­land ist male­risch in die Reb­ber­ge am West­hang des Läu­fel­bergs ein­ge­bet­tet. Auch wenn das Wort „Fisch“ im Orts­na­men steckt, so han­delt es sich nicht um einen alten Fischer­ort, son­dern um eine ale­man­ni­sche Orts­grün­dung mit dem Per­so­nen­na­men „Fis­co“. Urkund­lich erscheint Fischin­gen erst­mals im Jahr 772. Eine beson­de­re Sehens­wür­dig­keit in Fischin­gen ist die Kir­che St. Peter mit ein­drucks­vol­len Fres­ken aus dem 14./15. Jahr­hun­dert. Bei den Aus­gra­bun­gen 1972 wur­den Vor­gän­ger­bau­ten und Grä­ber aus dem 8. Jahr­hun­dert ent­deckt, die auf den Grund­mau­ern eines römi­schen Guts­ho­fes errich­tet wur­den.