Bad Bellingen

Römi­scher Eisen­erz­berg­bau

Im süd­li­chen Mark­gräf­ler Land zwi­schen Schli­en­gen, Liel und Her­tin­gen gibt es Boh­nerz­la­ger­stät­ten, die seit der kel­ti­schen Zeit bis ins 19. Jahr­hun­dert aus­ge­beu­tet und ver­hüt­tet wur­den. Boh­ner­ze sind bis zu faust­gro­ße Eisen­erz­knol­len, die im Tage­bau und in klei­nen Stol­len abge­baut wur­den. In Her­tin­gen wur­de ein römi­scher Guts­hof aus­ge­gra­ben, wobei die Res­te eines Renn­ofens zur Ver­hüt­tung von Boh­nerz ent­deckt wur­den. Ver­mut­lich war die Erz­ver­hüt­tung der Haupt­er­werb der Guts­hof­be­woh­ner. Im Wald­stück öst­lich von Her­tin­gen sind tie­fe Trich­ter und hohe Abraum­hal­den erkenn­bar. Die­se zeu­gen noch heu­te ein­drucks­voll vom ehe­ma­li­gen Boh­nerz­berg­bau.

Ober­rhei­ni­sches Bäder- und Hei­mat­mu­se­um Bad Bel­lin­gen

Öff­nungs­zei­ten
Mi u. So 14–17 Uhr
und nach Ver­ein­ba­rung

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79415 Bad Bel­lin­gen-Bam­lach
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